Veranstaltungen 22.09.2016

Nachbarn und Schüler blicken hinter die Kulissen des Industrieparks Wolfgang

Evonik öffnete am 20. und 22. September im Rahmen der Woche der Industrie seine Tore für Nachbarn und Schüler. Was verbirgt sich eigentlich hinter den sonst geschlossenen Toren des Industrieparks Wolfgang? Und womit sind die Mitarbeiter dort beschäftigt? Auf diese Fragen erhielten rund 20 Nachbarn des Standorts während ihrer Entdeckungstour ausführliche Antworten.

„Der Industriepark ist schon fast eine kleine Stadt. Auf dem 82 Hektar großen Gelände arbeiten über 5000 Mitarbeiter. Neben Evonik beherbergt das Gelände weitere Unternehmen wie Umicore, Dentsply oder Ferro“, begrüßte Silke Wodarczak von der Standortkommunikation die Teilnehmer.

Am größten Forschungs- und Entwicklungsstandort von Evonik stellt das Spezialchemieunternehmen unter anderem pharmazeutische Wirkstoffe, Chemiekatalysatoren und Reaktionsharze für Fahrbahnmarkierungen her. Zwischen vielen modernen Gebäuden sehen die Besucher auch Überbleibsel aus den Anfängen des Industriegeländes in Wolfgang. „Der Wasserturm ist das Wahrzeichen des Standorts. Er stammt aus der Zeit, als hier noch die Königlich Preußische Pulverfabrik war“, erklärte Stefan Knichel, Standortkommunikation.

Nach der Werksbesichtigung ging es weiter ins Konzernarchiv von Evonik. Historiker Frank Becker öffnete die Räume, in denen Industriegeschichte geatmet werden kann. Vor den meterhohen Regalen des Archivs erklärte Becker: „Dies ist das Gedächtnis von Evonik. Bei uns sind alle wichtigen Unterlagen aus der Unternehmensgeschichte dokumentiert. Hier kann ein ausführlicher Blick in die Vergangenheit geworfen werden.“ Um die Zukunft hingegen ging es im Ausbildungszentrum von Evonik: Dort erfuhren die Realschüler der 9. Klasse der Kopernikusschule Freigericht mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten im Elektro-, Metall- und Chemiebereich.

 

Anschließend legten die Schüler gemeinsam mit den Azubis selbst Hand an. In der Chemieausbildung gab es spannende Experimente, während im Metallbereich Fingerspitzengefühl gefragt war. Dort stellte die Schülergruppe Kupferarmreifen her und bastelte aus Kupferdraht Geduldspiele. „Ich finde es echt cool hier. Die Azubis sind total nett und erklären uns alles. Ich kann mir auch vorstellen, später mal im Elektrobereich zu arbeiten“, sagte der 14-jährige Carlito.