Liste der regionalen Initiativen

In zahlreichen Städten, Kommunen, Regionen und Bundesländern gibt es bereits Dialog mit industriepolitischen Zielen. Wir haben eine erste Liste erstellt, die ständig aktualisiert wird.

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Ba-Wü

Die baden-württembergischen Landesregierungen verfolgen traditionell eine dialogorientierte Industrie- und Wirtschaftspolitik. Damit sollen die Grundlagen erarbeitet werden, um den Industriestandort Baden-Württemberg auf die globale Entwicklungen (Digitalisierung, Globalisierung, demographischer Wandel, Klimawandel) vorzubereiten und eine Perspektive für die Zukunft des Industriestandorts zu formulieren.

Industriedialog: „Entwicklung der Industrieperspektive Baden-Württemberg 2025“

Das Projekt „Entwicklung der Industrieperspektive Baden-Württemberg 2025“ wurde im Sommer 2014 unter dem damaligen Minister für Finanzen und Wirtschaft ins Leben gerufen und wird von der neu gewählten Landesregierung weiter fortgesetzt. Es wurde eine Kerngruppe gebildet, die gemeinsam „industriepolitische Leitplanken“ und ein Industrieleitbild für Baden-Württemberg entwickeln soll. An der Kerngruppe sind folgende Organisationen beteiligt: Baden-Württembergischer Industrie und Handelskammertag e. V., Landesverband der Baden-Württembergischen Industrie e. V, Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e. V., Baden-Württembergischer Handwerkstag e. V., DGB-Bezirk Baden-Württemberg, IG Bergbau, Chemie, Energie Baden-Württemberg, IG Metall Baden-Württemberg, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Woche der Industrie vom 19. bis 25. Juni 2017

Die o.g. Kerngruppe des Industriedialogs hat sich im Juli 2016 für eine landesweite Woche der Industrie ausgesprochen. Sie findet von 19.-25. Juni 2017 statt. Das Wirtschaftsministerium will dazu eng mit dem N3tzwerk zusammenarbeiten. Eine Ausschreibung hinsichtlich der begleitenden Medien- und Öffentlichkeitsarbeit läuft derzeit. Die Vergabe soll bis Februar 2017 abgeschlossen sein. Es wird überlegt, eine eigene Geschäftsstelle einzurichten. Bislang läuft die Koordination über das WI-Ministerium.

Onlinebefragung

Parallel zum Dialogprozess ließ das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im Zeitraum vom 05. bis 31. März 2015 eine Onlinebefragung durchführen, um das Stimmungsbild in der Bevölkerung zum Thema „Industrie in Baden-Württemberg“ zu ermitteln. An der Befragung haben über 2.300 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen.

Zukunftsarena

Im April 2015 wurde die „Zukunftsarena“ in der Staatsgalerie Stuttgart durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung diskutierten 13 Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Gewerkschaften vor einem Publikum von ca. 120 Personen über die gemeinsam definierten Handlungsfelder.

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in NRW

Geschäftsstelle "Dialog schafft Zukunft"

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk (MWEIMH) hat die Geschäftsstelle in 2012 gebildet. Als neutrale und überparteiliche Dienstleistungsagentur ist sie Ansprechpartner für gesellschaftliche Gruppen jeglicher Art, die Beteiligungsprozesse vor Ort initiieren wollen (Bürgerinitiativen, Verbände oder Unternehmen.

In|du|strie - Gemeinsam. Zukunft. Leben.

360 Industrieunternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region bzw. 160 Unternehmen der Wirtschaftsregion Köln haben sich unter Federführung der IHKen zu lokalen Akzeptanzoffensiven „In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben.“ zusammengeschlossen. Unter der gemeinsamen Dachmarke wollen sie die Bedeutung der Industrie als Arbeitgeber, Ausbilder und Fortschrittsmotor in den gesellschaftlichen Fokus rücken. Die Industriegewerkschaften sind nicht formell beteiligt, unterstützen aber diese Aktivität.

Lokale Allianz Dormagen

Die Lokale Allianz Dormagen ist im November 2010 entstanden. Ziel ist die Förderung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Dormagen. Bürgern, Politik, Verwaltung und Unternehmen soll eine Dialogplattform für Projekte und Zukunftsplanungen geboten werden. Dabei sollen Interessen ausgeglichen, gegenseitiges Vertrauen gestärkt, Transparenz und Offenheit sichergestellt um zu einer positiven Entwicklung der Region beizutragen und die Industrie-Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern.

Zukunft durch Industrie e.V. NRW

„Zukunft durch Industrie e.V.“ wurde im August 2010 gegründet und ist unabhängig von einzelnen Unternehmen, Parteien, Verbänden oder Institutionen. Der Verein versteht sich als Kommunikationsplattform, die alle gesellschaftlichen Gruppen zum Dialog einlädt, um den Nutzen einer modernen Industrie für die Gesellschaft aufzuzeigen und bestehende Chancen und Risiken zu diskutieren.

Zukunft durch Industrie - Initiative Krefeld

"Zukunft durch Industrie - Initiative Krefeld" ist ein Bündnis von Unternehmern und Gewerkschaften unter Schirmherrschaft des OB Gregor Kathstede. Die Initiative sucht als "Bürgerinitiative der Industrie" den Dialog zu unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen. Dabei soll der Nutzen der Industrie deutlich gemacht und die Bedürfnisse der Bevölkerung frühzeitig berücksichtigt werden.

Industriekreis Düsseldorf

Der Industriekreis Düsseldorf ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, der sich für die nachhaltige Entwicklung der Industrie in Düsseldorf einsetzt und ihre Relevanz für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand deutlich machen will. Er sieht sich als Interessenvertretung des produzierenden Gewerbes in der Stadt, als Botschafter der Rheinmetropole und betont seine Identität als Plattform für die Weiterentwicklung des Standortes.

Industrie – Zukunft in Lippe

Träger sind die IHK Lippe zu Detmold, der Arbeitgeberverband Lippe und die Wirtschaftsjunioren Lippe e.V. Sie wollen gemeinsam das Image der Industrie nachhaltig stärken und zukunftsfeste Wachstumsbedingungen zu schaffen. Zukunft durch Industrie Mittleres Ruhrgebiet "Zukunft durch Industrie Mittleres Ruhrgebiet" in den Städten Bochum, Herne, Witten und Hattingen zum einen Akzente und Argumente für Industrieakzeptanz setzen, zum anderen die Schaffung neuer Industriearbeitsplätze fördern und den Dialog zwischen Industrie und Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Bevölkerung vertiefen.

Lange Nacht der Industrie

  • Oberbergischer Kreis 29.06.2017
  • Rhein-Ruhr 12.10.2017

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Niedersachsen

Die Landesregierung hat eine Projektgruppe „Aktive Industriepolitik für Niedersachsen" eingerichtet. Aufgabe dieser Projektgruppe ist es, landesweite Informations- und Beratungsangebote zu installieren und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Industrie-4.0 - Entscheidungen zu treffen. Dabei sollen der Zugang zu Fördermitteln für innovative Industrie-4.0-Projekte erleichtert und datenschutzrechtliche Bestimmungen auf diese Entwicklung hin ausgelegt werden.

Die Landesregierung führt gemeinsam mit Bayern die Bundesratsinitiative zur F&E Förderung in KMU.

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Hessen

Industrieplatz Hessen

Die Initiative Industrieplatz Hessen ist ein Zusammenschluss wichtiger hessischer Unternehmen, des hessischen Wirtschaftsministeriums und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU). Die Initiative versteht sich als gemeinsames Instrument zur Dynamisierung des Industriestandortes Hessen. Sie ist im Herbst 2006 mit dem Ziel gestartet, Hessen als wichtigen Industriestandort in Deutschland zu stärken. Die Gewerkschaften sind nicht beteiligt.

Masterplan der Stadt Frankfurt

Die Erarbeitung des Masterplans Industrie erfolgte in den Jahren 2012-2015 nach einem von der Wirtschaftsförderung Frankfurt erstellten Rahmenkonzept. Mit der Bestandsanalyse, der Befragung von mehr als 100 Handwerks- und Industrieunternehmen (Industriestudie) und der Zusammensetzung von acht Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung der industriepolitischen Handlungsfelder, in denen mehr als 70 Experten mitwirkten, wurden wesentliche Akteure in den Prozess einbezogen. Der erarbeitete Masterplan soll einen Rahmen für einen langfristigen Strategieprozess zur Weiterentwicklung der Industrie in Frankfurt schaffen. Ziel war im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung auch, eine hohe Akzeptanz für Industrie sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung zu entfalten. Der Beirat tagt regelmäßig unter dem Vorsitz des Wirtschaftsdezernenten der Stadt. Im Beirat beteiligt sind:

  • Industrieunternehmen
  • IHK und Handwerkskammer Frankfurt a.M.
  • Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände
  • DGB, IG BCE, IG Metall, ngg, IG BAU,
  • Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt,
  • Stadtplanung Frankfurt, 
  • Regionalverbund der Goethe-Universität,
  • Hochschule Provadis

Wichtige Zusatzinformationen:

  • Zusammenarbeit bei Berufsschul-Themen (Aktionsplan Schule in Frankfurt),
  • Aufbau einer digitalen Plattform unter der Domain www.industrieplatz-frankfurt.de

Lange Nacht der Industrie

  • Rhein-Main Gebiet 20.06.2017

 

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Schleswig-Holstein

Bündnis für Industrie.SH

Auftakt war ein „Industriepolitischer Kongress“ am 25.11.2015. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung haben sich Landesregierung, Kammern, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Industrieverbände sowie Unternehmens- und Arbeitgeberverbände erstmals auf gemeinsame Leitplanken der künftigen Industriepolitik in Schleswig-Holstein verständigt. Die Bündnispartner haben fünf Kernthemen der künftigen Industriepolitik identifiziert und in einem Eckpunktepapier verabschiedet. Dabei handelt es sich um die Schwerpunkte:

  • Marketing
  • Digitalisierung
  • Energiewende
  • Fachkräfte
  • Maritime Industrie.

Vor der Landtagswahl im Mai 2017 wird es einen ersten Zwischenbericht geben.


Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Hamburg

Dialogplattform Industrie 4.0

Seit dem Beginn der "Hamburger Dialogplattform Industrie 4.0" im März 2015 arbeiten über 100 Unternehmer aus der Industrie, IT und Beratung produktiv an verschiedenen Fragestellungen der Digitalisierung. Neben der Handelskammer und dem Botschafter und Sprachrohr Andreas Pfannenberg arbeiten vier Hochschulen aus Hamburg, sowie die industriellen Branchen-Verbände an verschiedenen Aspekten rund um das Thema Digitalisierung der Produktions- und Arbeitsprozesse.

Lange Nacht der Industrie

  • Termin: 09.11.2017

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Bremen

Masterplan Industrie Bremen

Der „Masterplan Industrie Bremen“ wurde im Jahr 2010 vom Senator für Wirtschaft und Häfen, vorgelegt mit dem Ziel, die vorhandenen Stärken der Industrie weiter zu entwickeln. Der Masterplan steht im Einklang mit dem im Senat übergreifend abgestimmten „Strukturkonzept Land Bremen 2015”. Die Festigung industrieller Zentren als strukturelles Handlungsfeld ist ein wesentlicher Bestandteil.

Lange Nacht der Industrie

  • Termin: 09.11.2017

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Rheinland-Pfalz

Dialog Industrieentwicklung Rheinland Pfalz

Der Dialog Industrieentwicklung Rheinland-Pfalz wurde unter Federführung der ehemaligen Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung zusammen mit der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, dem DGB und der Arbeitsgemeinschaft der rheinlandpfälzischen Industrie- und Handelskammern gestartet. Um den Industriestandort zu stärken wurden vier strategische Handlungsfelder definiert sowie branchen- und regionalspezifische Erkenntnisse eines darauf bezogenen Prognos-Berichts erarbeitet. Auf dieser Basis sollen Initiativen, Projekte und Maßnahmen konzipiert werden.

Wirtschaftsrat Rheinland-Pfalz

Unter Federführung der Ministerpräsidentin wurde in vergangenen Legislaturperiode der Wirtschaftsrat Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Es sind mehrere Ministerien beteiligt sowie die einschlägigen Arbeitgeberorganisationen, die Arbeitsgemeinschaft der rheinlandpfälzischen Industrie- und Handelskammern, der DGB und die Industriegewerkschaften. Derzeit wird die Fortführung innerhalb der neuen Landesregierung geprüft.

Sozialpartnerinitiative thyssenkrupp Rasselstein

Im Blick auf strukturelle Risiken und Herausforderungen, zur Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung und unter weiteren, generellen Gesichtspunkten der regionalen Industrieakzeptanz haben sich die betrieblichen Akteure zur Bildung eines lokalen Industriebündnisses entschieden. Sie sind sehr an der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Zukunft der Industrie interessiert.

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse im Saarland

Industriepolitischer Leitbildprozess

Die Wirtschaftsministerin hat im Januar 2015 unter dem Titel „Saarland Industrieland. Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen“ einen industriepolitischen Leitbildprozess für das Saarland in Gang gesetzt. Dazu wurde ein Thesenpapier zur Diskussion gestellt. Die Rückmeldungen wurden ausgewertet und in eine neue Fassung des regionalen Industriekonzepts eingebracht. Das Thesenpapier umfasst sechs Kapitel:

  • Digitalisierung der Produktion
  • Energie
  • Fachkräftesicherung
  • Industrie und Förderung
  • Infrastruktur und Ansiedlungspolitik
  • Fazit: Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen

Offensive für Weiterbildung und Qualifizierung

Mit Angeboten zur digitalen Bildung über alle Lebensphasen hinweg werden die Beschäftigten auf dem Weg der Digitalisierung begleitet werden.

„Bund Neue Arbeitswelt Saar“

Er hat die Aufgabe, gemeinsam mit Sozialpartnern und Wissenschaft, Risiken und Chancen in einer digitalisierten Industrie zu beleuchten und bei der Gestaltung der Arbeitswelt von morgen zu helfen.

Lange Nacht der Industrie

  • Termin: 28.09.2017


Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Berlin

Um die Rahmenbedingungen für industrielles Wachstum, für mehr Innovation und Industriearbeitsplätze zu verbessern, wurde im Jahre 2010 der Masterplan Industriestadt Berlin 2010 – 2020 vom Berliner Senat und dem Netzwerk Industriepolitik ins Leben gerufen.

Masterplan Industriestadt 2010-2020

Mit dem „Masterplan Industriestadt Berlin 2010-2020“ sollen die Stärken Berlins in den Industriebranchen weiter ausgebaut werden. Ausgehend von einem gemeinsamen Leitbild zur Industriestadt Berlin wurden in einem breit angelegten Prozess der Stakeholder die Leitlinien für eine zukunftsfähige Industriepolitik definiert und mit konkreten Projekten unterlegt. Ziele des Masterplans sind: 

  • Bewusstsein für Bedeutung der Berliner Industrie zu fördern,
  • Industriepolitik als Querschnittsaufgabe umzusetzen,
  • Innovationsfähigkeit der Berliner Industrie zu stärken,
  • Integrierte Standortpolitik in der Hauptstadtregion voranzutreiben,
  • Unternehmensnetzwerke am Standort Berlin zu unterstützen, 
  • sowie Akteursvielfalt nutzen und Dialoge fördern.

Zu den Erfolgen des Masterplanes gehören beispielsweise die Förderung von Kooperationen von KMU mit Hochschulen, die Sicherung einer industriellen Nachnutzung des Flughafens Tegel, MINT-Förderung für Schulen, die Etablierung der Langen Nacht der Industrie in Berlin oder die neu aufgelegte Industriekampagne „beBerlin“.

Ziel des nunmehr weiterentwickelten „Masterplans Industriestadt 2.0“ ist es, die Rahmenbedingungen für die Industrie u.a. in den Bereichen Liegenschaftspolitik, Technologietransfer oder Fachkräftebedarf weiter zu verbessern und Zukunftsthemen wie „Industrie 4.0“ gemeinsam mit den Unternehmen und Gewerkschaften zu gestalten.

Netzwerk Industriepolitik

Das Netzwerk Industriepolitik unter Federführung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie der Steuerungskreis Industriepolitik beim Regierenden Bürgermeister sind die Hauptakteure des Umsetzungscontrollings.

Hauptstadtkampagne „be Berlin“

Die Hauptstadtkampagne be Berlin startete im Frühjahr 2008 und wurde vom Berliner Senat ins Leben gerufen. Finanziert wird be Berlin vom Berliner Senat und durch Partner aus der Berliner Wirtschaft. Ziel der Kampagne ist es, das positive Image Berlins zu stärken und national und international für die Stadt zu werben – als Wohnort, Wirtschafts- und Industriestandort.

Industriekampagne „Berlindustrie“

Die Industriekampagne Berlindustrie wurde Ende 2010 von be Berlin und dem Berliner Senat im Rahmen des Masterplans Industriestadt Berlin 2010-2020 ins Leben gerufen. Die Kampagne macht seitdem mit Events und Aktionen den Industriestandort und seine innovativen Unternehmen sichtbar.

Lange Nacht der Industrie:

  • Termin 2017: 10.05.2017

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Brandenburg

Projekt „Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg“

Am 01.01.2015 startete an der BTU Cottbus-Senftenberg das Projekt „Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg“. Anliegen des Projektes ist die Unterstützung kleiner- und mittelständischer Unternehmen. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung einer zukunftsorientierten und innovationsstarken Industriestruktur mit besonderer Beachtung von KMU-Bedarfen, die Entwicklung und Herstellung intelligenter Produkte und Produktionseinheiten im regionalen Wirtschaftsverkehr sowie die Transformation der Wertschöpfungsketten und industriellen Servicestrukturen zu international wettbewerbsfähigen Angeboten.

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Thüringen

Bündnis für Industrie

Das Bündnis wurde im September 2016 gegründet, um kooperativ die Bedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Thüringer Industrie unter Beachtung von „Guter Arbeit“ sowie einer starken Sozialpartnerschaft weiter zu verbessern. Es soll einen Beitrag leisten, um Industriearbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Thüringer soll sich national und international zu einem der führenden Innovations- und Produktionsstandorte entwickeln. Das Bündnis soll schlanker strukturiert sein als der ehemalige Wirtschafts- und Innovationsrat. Unter Federführung des Ministers arbeiten im Bündnis zusammen:

  • Verband der Metall- und Elektro-Industrie (VMET),
  • Verband der Wirtschaft Thüringen (VWT),
  • IG Metall Bezirk Mitte,
  • DGB Hessen-Thüringen.

Woche der Industrie

Großes Interesse besteht bei der Landesregierung an Unterstützung bei der weiteren Konzeption des Bündnisses und bei der Durchführung einer Woche der Industrie. Das gilt sowohl für das Wirtschaftsministerium wie für die Staatskanzlei.


Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Sachsen

Strategiewerkstatt „Industrie der Zukunft“

In der Strategiewerkstatt ist sollen industrielle, wettbewerbliche, technologische und soziale Herausforderungen beleuchtet werden, mit denen sich die sächsische Industrie bis 2030 konfrontiert sehen wird. Den Schwerpunkt bilden insbesondere Facetten von Industrie 4.0, worunter in der Strategiewerkstatt nicht nur Digitalisierung in der Industrie verstanden werden soll. Im Rahmen der Strategiewerkstatt sind Einzelgespräche und Workshops bis hin zu überregionalen Veranstaltungen mit sächsischen, nationalen und europäischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden geplant. Daraus sollen Struktur und Grundzüge einer sächsischen Industriestrategie mit konkreten Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

„Lange Nacht der Industrie“ Dresden

  • Termin 22.06.2017

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Sachsen Anhalt

Mittelstandsoffensive „i3“

Das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft hat die Mittelstandsoffensive „i 3“ gestartet, um Wachstum durch Innovationen, Investitionen und Internationalisierung zu fördern. Mit Hilfe der Regionalen Innovationsstrategie Sachsen-Anhalt sollen sich Forschungs- und Entwicklungszentren wirksamer in den Dienst der Unternehmen stellen und die Hochschullandschaft sich zu einem Inkubator für kluge Fachkräfte und starke Ideen entwickeln.

 

Industriepolitische Initiativen und Bündnisse in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit liegen uns für diese beiden Bundesländer keine verwertbaren Erkenntnisse vor.