Ziele des Projekts

Das Projekt „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ wurde am 1. Januar 2017 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegeben. Es bildet den Auftakt für einen längerfristig angelegten Dialogprozess zur Zukunft der Industrie in den Ländern und Regionen. Damit fördert das Ministerium Dialogprozesse zur Gestaltung der Zukunft der Industrie nicht nur auf der Bundesebene, sondern auch auf der Länder- und regionalen Ebene.

Das Projekt „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“ wird vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 durch das N3tzwerk „Zukunft der Industrie“, die Operation Apps GmbH und die Prognos AG durchgeführt. Das Projekt verfolgt die folgenden Ziele:

Bestandsaufnahme und Analyse regionaler Industrieinitiativen und Bündnis

Über die Industrieinitiativen und -bündnisse, die in Deutschland existieren, ist bislang noch relativ wenig bekannt. Wie viele Initiativen gibt es? Wie sind sie zusammengesetzt? Wie häufig treffen sich die Beteiligten und wie intensiv arbeiten sie zusammen? Welche Themen bearbeiten und welche Ziele verfolgen sie? Wie werden die Ziele umgesetzt? Wie vernetzen sich die Initiativen untereinander und in welchem Kontakt stehen sie zur Öffentlichkeit? Um diese Fragen zu beantworten, wird das Projekt durch eine Studie begleitet, die die Arbeit der regionalen Industrieinitiativen und Bündnisse in Deutschland quantitativ und qualitativ analysiert


Initiierung, Begleitung und Durchführung von Industriedialogen


Das Projekt initiiert, begleitet und unterstützt Industriedialoge in sechs ausgewählten Modellregionen. In jeder dieser Modellregionen wird mindestens eine Dialogveranstaltung mit unterschiedlichen Formaten (Welt-Café, Werkstattgespräch, Design Thinking Workshop, Zukunftswerkstatt) durchgeführt. Dabei arbeiten wir eng mit den regionalen Akteuren vor Ort zusammen. Statt das Rad neu zu erfinden, setzen wir an den bereits vorliegenden Ergebnissen und den konkreten Bedarfen der unterschiedlichen Initiativen und Bündnisse an. Letztlich entscheiden immer unsere Partner in den Regionen darüber, was, wie und mit welcher Zielsetzung vorangebracht und umgesetzt wird. Die folgenden sechs Modellregionen wurden für das Projekt ausgewählt:


Entwicklung von Tools und Instrumenten


Um die regionalen Industrieinitiativen konkret zu unterstützen, entwickeln wir im Rahmen des Projekts Instrumente und Tools, die den regionalen Akteuren führe ihre Arbeit in den Industrieinitiativen und -bündnissen zur Verfügung gestellt werden. Das Service-und Beratungsangebot des Projekts beinhaltet u.a. die folgenden Leistungen: eine „Werkzeugkiste“, Praxisleitfäden für Social Media und zur Kommunikation mit Stakeholdern, Flyer, Präsentationen, Broschüren, Filmtrailer für Veranstaltungen sowie Online-Umfrage-Tools und vieles mehr. Diese Instrumente sind adaptierbar und können auf die jeweiligen Bedürfnisse der Initiative angepasst werden. Sie können unter der Rubrik „Wissensplattform“ auf der Homepage heruntergeladen werden.


Gewinnung von Protagonisten und Initiierung neuer Industrieinitiativen

Das Projekt“ richtet sich nicht nur an bereits bestehende Industriebündnisse und -initiativen. Es verfolgt auch das Ziel, „Initialzünder“ für neue Initiativen zu sein und neue Protagonisten zu gewinnen. Diese Protagonisten müssen erreicht und überzeugt werden. Hierzu werden eine Reihe begleitender Veranstaltungen durchgeführt und unterstützende Materialien entwickelt, die die Vernetzung der regionalen Industrieinitiativen unterstützen und von den Akteuren vor Ort zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden können.